Ausbruch
Salmonellen-Ausbruch im Zusammenhang mit Eierschalenmembran-Nahrungsergänzungsmitteln, UK
vor 5 Monaten •source gov.uk
United Kingdom
####Update 27. November 2025:UKHSA, FSA und FSS unterstützen weiterhin Public Health Scotland bei der Untersuchung des multiresistenten Salmonellen-Clusters im Zusammenhang mit Eierschalenmembran-Nahrungsergänzungsmitteln.
Referenzlabortests bestätigten Folgendes:
- S. Enteritidis-Stamm zeigt umfassende Resistenz, einschließlich gegen Cephalosporine der dritten Generation (bla CTX-M-14), Fluorchinolone, Tetracyclin, Fosfomycin und Colistin.
- S. Othmarschen-Isolate zeigen keine nachweisbare antimikrobielle Resistenz.
- S. Livingston-Isolate zeigen nur die für diesen Serovar erwartete intrinsische Resistenz.
- Proben enthielten auch mehrere ESBL-produzierende Enterobacterales, einschließlich E. coli, Klebsiella spp. und Acinetobacter spp.
Bisher wurden vier menschliche Fälle bestätigt:
- 2 in Schottland (1 S. Othmarschen, 1 S. Enteritidis)
- 2 in England (beide S. Enteritidis)
Das zurückgerufene Produkt bleibt dasselbe, und die Leitlinien für die öffentliche Gesundheit haben sich nicht geändert. Symptomatische Personen sollten sich an ihren Hausarzt, NHS 111 oder die Notaufnahme wenden, wenn sie schwer krank sind.
Quelle: UK Health Security Agency (UKHSA)
31. Juli 2025:
Public Health Scotland, unterstützt von der UK Health Security Agency (UKHSA), der Food Standards Agency (FSA) und Food Standards Scotland (FSS), untersucht einen Salmonellen-Ausbruch im Zusammenhang mit Eierschalenmembran-Nahrungsergänzungsmitteln. Vier Menschen sind im Vereinigten Königreich erkrankt, mit Fällen sowohl in Schottland als auch in England.
Der Ausbruch betrifft einen multiresistenten Salmonellen-Stamm mit mehreren nachgewiesenen Serovaren, einschließlich Salmonella Enteritidis, S. Othmarschen und S. Livingston. Diese Nahrungsergänzungsmittel, die oft für Gelenkgesundheitsvorteile konsumiert werden, wurden von der FSA aufgrund von Kontamination zurückgerufen. Der S. Enteritidis-Stamm zeigt Resistenz gegen mehrere Antibiotika, was Bedenken über Behandlungsoptionen aufwirft. Ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen.
Das Problem wurde durch Routinetests und Referenzlaboranalysen identifiziert, die das Vorhandensein mehrerer arzneimittelresistenter Salmonellen-Stämme und anderer Bakterien wie ESBL-produzierender Enterobacterales aufdeckten. Die Untersuchung wird fortgesetzt, während Gesundheitsbehörden daran arbeiten, weitere Fälle zu verhindern und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Quelle: www.gov.uk/government/publications/health-protection-report-volume-19-2025/hpr-volume-19-issue-7-news-31-july-2025
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